Störtebeker Festspiele Ralswiek
Störtebekers Tod

Wir schreiben das Jahr des Herrn 1400. Störtebeker und seine Freunde sind in die Westsee gesegelt. Ihren Goldschatz haben sie wohlweislich vor den Augen der Welt verborgen. Störtebekers Traum schien wahr zu werden. Er hat Verträge geschlossen und Land gekauft – viel Land - und er nannte es das „Freie Friesland“. Er glaubte sich im Einklang mit Recht und Gesetz. Allerdings sah das die Hanse ganz anders. 11 Koggen mit 950 schwer bewaffneten Knechten landeten am 6. Mai, unter Führung des Hamburger Kaufmanns Simon von Ütrecht, in Friesland. Ütrecht hatte es sich auf die Fahne geschrieben, der Räuberei zur See Einhalt zu gebieten und wurde so zum Jäger von Klaus Störtebeker und Goedeke Michels.
Als erster gerät Thomasius, Pirat, Mönch und Freidenker, in die Hände von Ütrecht. Auf dem Grasbrook in Hamburg soll er hingerichtet werden. Störtebeker startet eine Befreiungsaktion, begibt sich nach Hamburg in die Höhle des Löwen. Dort trifft er unerwartet seine große Liebe Maraike wieder. Die Befreiungsaktion von Thomasius endet im Desaster, er wird lebensgefährlich verletzt. Die Flucht jedoch gelingt, Thomasius entkommt dem Fallbeil. Auch Maraike und Sohn Nicolas werden von Störtebeker und seinen Freunden nach Holland, somit außer Landes, in Sicherheit gebracht.
Die Holländer boten den Piraten Schutz und Hafen, lagen sie doch mit der Hanse im Handelskrieg. Da kamen ihnen die unerschrockenen Piraten gerade recht, um mit ihnen gemeinsam gegen die Hanse vor zu gehen. Aber auch Feinde und Intriganten sammelten sich in Holland, versprach doch dieser Handelskrieg gute Geschäfte.
Goedeke, im Gegensatz zu Störtebeker, wollte sich in nichts hinein ziehen lassen. Mit dem Gold der Templer im Rücken, wollten er und seine Männer einen Lebensabend unter der Sonne des Süden, genießen.
Thomasius erliegt seiner Verletzung, ist tot. Das bringt bei Störtebeker das Fass zum Überlaufen. Nicht nur, dass Ütrecht für den Tod seines Freundes zuständig ist, Ütrecht hat auch sein „Freies Friesland“ in Schutt und Asche gelegt.
Trotz der gerade wiedergefundenen Liebe zu Maraike, will er einen letzten vernichtenden Kriegszug gegen Ütrecht wagen. Alle Warnungen von Goedeke, alle Bitten von Maraike, können Störtebeker nicht zurück halten.
Wie die Geschichte endet wissen wir. Auf dem Hamburger Grasbrook erleben wir „Störtebekers Tod“. Davor gibt es spannende Kämpfe in einer gut gebauten Geschichte mit überraschende Wendungen und sehenswerten Stunts und Spezialeffekten - und natürlich am Ende einer jeden Vorstellung, ein beeindruckendes Feuerwerk unter dem weiten Dach des Ostssee Himmels, auf der Naturbühne Ralswiek.
Veranstalter:
Störtebeker Festspiele GmbH & Co. KG
Am Bodden 100
18528 Ralswiek / Insel Rügen
Kartenbestellungen unter:
Telefon: 03838 31 100
Fax: 03838 31 31 92
e.mail:
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Internet: www.stoertebeker.de

